ZUSATZAUFGABEN

Farbe & Form
​Trash & Tresure 
Stilleben Malerei

 

Schau dich nach interessanten Fundstücken im und rund um den Kehrricht um. Arrangiere die gefundenen Objekte so, dass eine spannende Ansicht für eine Malerei entsteht.

Erstelle mehrere schnelle Bleistiftskizzen von unterschiedlichen Anordnungen, Ausschnitten und Kompositionen. Entscheide dich für eine Version.

Erstelle zuerst eine grobe Vorzeichnung mit Bleistift auf ein A3-Format (oder grösser). Wende dazu nicht mehr als eine halbe Stunde Zeit auf. Setze die Situation malerisch mit Acrylfarbe um. Achte dich dabei besonders auf die Darstellung der Oberflächen.

Farbe & Form
Tschutti Heftli malerische Kurzportraits

 

Tschutti Heftli

 

Das „Tschutti heftli“ und die dazugehörenden Sammelklebebilder bilden eine Alternative zum her- kömmlichen Panini-Album.
Künstler_innen und Illustrator_innen malen, zeichnen und basteln Portraits aller nominierten Spieler der WM- oder EM-Nationalmannschaften.

 

Aufgabe
Entscheide dich für einen Fussballspieler oder eine Fussballspielerin, von dem oder der du drei Portraits in unterschiedlichen Stilen anfertigst. Suche dazu nach Fotovorlagen im Internet. Arbeite dabei immer mit Pinsel und Acrylfarbe und mindestens auf ein A4-Format.
Arbeite grosszügig und wende pro Portrait höchstens eine Stunde auf. Die Spieler dürfen übertrieben dargestellt sein. Es geht nicht um eine fotorealistische Darstellung.
Entscheide dich für einen bestimmten Stil und fertige in diesem weitere Portraits von anderen SpielerInnen an. Verkleinere die Portraits mittels einscannen und InDesign oder analog am Kopierer auf ca. 5 x 3 cm und drucke sie (wenn möglich) auf Klebefolie aus.

 

 

 

Fotografie / Langzeitbelichtung

 

3er Sequenz oder Serie zum Thema Langzeitbelichtung 


Die Bilder sollen mit Stativ fotografiert werden. Langzeitbelichtungen sind Fotos, die meist in der Nacht aufgenommen werden und länger als eine Sekunde belichtet worden sind. Du kannst während der Belichtung mit Lichtquellen (zB Taschenlampen - in verschiedenen Farben) zeichnen, Gegenstände und Personen beleuchten und schreiben. Stelle daraus eine Sequenz/Serie zusammen.

Bild Nr. 3 wurde mit einem Stroboskopblitz fotografiert.

 

 

Fotografie
Blaue Stunde in der Stadt

 

Die Blaue Stunde ist eine der beliebtesten Zeit in der Nachtfotografie: Kurz nach Sonnenuntergang, wenn das direkte Sonnenlicht wegfällt, erscheint der Himmel in einer tiefblauen, intensiven Färbung. Die zu diesem Zeitpunkt bereits leuchtenden Lichter der Stadt setzen einen reizvollen Farbkontrast zum hereinbrechenden Nachtblau und der noch gut sichtbaren Umgebung.

Tipps: 

  • Die Kamera sieht mehr als Dein Auge. Wenn Du nur noch schwarz siehst, wird der Himmel auf dem Foto immer noch Dunkelblau. 

  • Du hast nur etwa 30 Minuten Zeit pro Abend, danach ist das Licht weg. Also konzentriert und schnell arbeiten. 

  • Such Dir einen Ort, wo Du in kurzer Zeit viele Bilder fotografieren kannst.

  • Mit Stativ fotografieren

  • Mit Weissabgleich experimentieren. Einstellung: Tageslicht --> rötliche Bilder, Einstellung: Kunstlicht --> neutralere Bilder

 

 

Fotografie
einfache Montage

 

Erstelle eine fotografische Montage aus einem Porträt, das du verfremdest. Man sollte erkennen, dass es eine Montage ist, aber arbeite do fein, dass die Grenze verfliesst.

 

 

Fotografie 
Ich bin die Band

 

Erstelle eine Montage im Photoshop zum Thema «Ich bin die Band». Eine Person wird in verschiedenen Posen immer aus der gleichen Perspektive (mit Stativ, ohne Kamera zu verschieben und Einstellungen zu ändern) fotografiert.
Daraus montierst du im Photoshop ein virtuelles CD Cover.
Am Ende entsteht ein ganzes Bild ursprünglich bestehend aus ca 5 Bildern.

 

 

Fotografie
Aufräumen und anordnen 

 

Thema: Serie / Sequenz und Bildgestaltung 
Gegenstände anordnen, aufräumen, das Bild selber gestalten und ins absurdum treiben. Siehe z.B. Arbeiten von Ursus Wehrli.

Erarbeite eine 3er Serie oder Sequenz. Die Fotos sollen farbig sein.

Erstell zuerst ein Konzept, bevor ihr beginnt zu fotografieren!

Bilder in der Galerie: Hong Hao, www.isthisyourluggage.com, Ursus Wehrli, www.whatsinyourbag.com

 

 

Grafik und Typografie
Im Zeichen deines Namens

 

Aufgabe: Schreib deinen Namen in der Schrift HELVETICA NEUE MEDIUM, im Indesign auf ein A4 Querformat in der Schriftgrösse 200 und drucke dieses Blatt 3 mal aus.

Nun gilt es, aus deinen Namensbuchstaben neue Zeichen (ganze «Logos» oder neue typografische Buchstaben) zu erstellen. Du hast 3 mal deinen Namen und sollst auf neue «Zeichen» kommen. Dazu brauchst du Lineal und Cutter um die Buchstaben auszuschneiden. Wenn du sie ZERschneidest, nur durch GERADE Schnitte!! Der Name muss nicht mehr als solches lesbar sein, vielmehr geht es darum, aus den Buchstaben neue spannende Formen zu generieren. Wer das ganze im Illustrator oder Indesign machen will, darf das (Schrift in Pfad umwandeln und einzelne Pfadpunkte verschieben).

 

 

Grafik und Typografie 
Logo

 

Zahlreiche Firmen und Marken kennen wir anhand ihrs eigenständigen Logos. Nicht nur Beständigkeit und Wiedererkennung sind wichtige Aspekte in der Marktwirtschaft, sondern auch die Modernisierung. Das gilt auch für die Logogestaltung. 
Hier einige Beispiele:

 

 

Aufgabe:

Suche dir eines der folgenden Logos aus und gestalte davon eine neue Version für das Jahr 2016. Achte dabei darauf, dass deine neue Kreation den alten «Logocharakter» behält, aber eine neue frische Gestaltung aufweist. Überlege dir, was «modern» und «zeitgenössisch» genau heisst, wodurch du in der heutigen immensen Vielfalt an Werbung noch auffallen kannst. Ist es die Einfachheit und Reduktion auf das Wesentliche?
Ist es Leuchtfarbe und Strahlkraft? --> Wenn du mit Farbe arbeitest, überlege dir welche Bedeutung und Aussage eine Farbe hat {zB. http://www.webstyle.com/farben-und-ihre-werbewirkung}. Muss es Schwarz Weiss sein? Braucht es viele Details oder eine Zusatzschrift? Das sind alles Entscheidungen die du als Gestalter triffst. Zeichne das Logo zuerst von Hand, mach verschiedene Entwürfe und setze schliesslich deine finale Version im Illustrator um (Wenn du das nicht kannst, nimm schwarzen Fineliner und zeichne sehr genau)

 

 

 

Grafik und Typografie
Plattencover

 

Gestalte für die neue Scheibe deiner Lieblingsband ein Plattencover, Vorder- und Rückseite, Format 31,5 x 31,5 cm. Bevor du mit dem Gestalten beginnst, stell dir folgende Fragen:

Welche Art von Musik macht die Band? Würde ich die Musik grob unter «hart, düster» «mittel, weich» oder «fein, zerbrechlich»
einordnen? Was gibt es bereits CD/Plattencovers dieser Band? Gibt es Stilmittel, welche wiederkehren oder werden ganz unterschiedliche Elemente eingesetzt? Gibt es eine spezifische Farbpalette, welche die Musik bei dir hervorruft / auf den Covers vorkommt? Gibt es ein Logo oder eine spezielle Schrift der Band? Welche Schriften passen zur Musik? (je nach «Härte» der Musik) Gibt es passende geometrische Elemente oder Symbole? Was für Menschen hören diese Musik? v^Von jung bis alt? Vorwiegend Jugendliche? Fast nur Erwachsene?
Durch solche Fragen kannst du dir einen Rahmen geben, in welchem du dich gestalterisch bewegen kannst. Es hilft, gewisse Anhaltspunkte
zu erstellen, Fragen wie diese zu klären und die vielen Möglichkeiten einzugrenzen. Ob du das Cover digital oder analog oder
der Kombination davon umsetzt, ist dir freigestellt. Versuche, die Typografie ins Zentrum deiner Gestaltung zu rücken.

 

 

 

Grafik und Typografie
Endlos. Weder Fisch noch Vogel

 

Jeder kennt sie, die verrückten Bilder von M. C. Escher. Er hat es immer wieder geschafft, mit seinen ineinander verschachtelten und sich ergänzenden grafischen Bildern zu verblüffen. Bei dieser Form von Gestaltung geht es in Erster Linie darum, Positiv-,sowie Negativformen gleichermassen zu verwenden:

 

 

Erfinde eine solche Grafische Transformation, ein «Endlosbild». Dazu darfst du jegliche Formen und Objekte verwenden, die dir gefallen... ABER, es muss mindestens ein frei gewählter Buchstaben in deiner Transformation, deinem Endlosbild eingebaut werden! Noch besser ists natürlich, wenn du nur mit grafischen Formen und Typo arbeitest! ;-)

 

 

 

Grafik und Typografie
Morgen ist alles anders

 

Was ist Morgen? Wie sieht die Welt morgen aus? Morgen kann man auf verschiedene Arten verstehen: Morgen als Tageszeit, Morgen als nächster Tag oder auch Morgen als die unbekannte Zukunft. Wo sehe ich mich Morgen, in 5, 10 Jahren? Was wird dann für mich/die Menschheit wichtig sein? Gibt es eine Apokalypse oder wird die Welt plötzlich schneller drehen, auseinander brechen? 
Gestallte zu dieser Frage ein A3 Plakat. Die einzige Vorgabe ist, dass mann die Frage in deinem Plakat erkennt, sei es als Lesetypografie oder durch ein aussagekräftiges Bild/Grafik etc.

 

 

 

Grafik und Typografie
Bildwort Wortbild

 

Setze folgende Wörter typografisch spannend um:
- Tunnel
- Löcherbecken
- Schattenmonster
- Baumstamm
- Federleicht
- Nähnadel
Dabei geht es darum, das Wort selber in die Art der Typografie einzubinden.

 

 

 

Grafik und Typografie
Neuland

 

Erfinde für folgende Länder neue Flaggen: Italien, Frankreich, England, Finalnd, USA, Japan, Türkei, Island, Sambia,Brasilien. Formen, Farben, sowie allfällige Symbole müssen begründbar sein. Das Format soll dem Original entsprechen.
Bedenke, dass die Flagge für alle Menschen dieser Erde verständlich sein und ohne Sprache funktionieren muss.

Hierzu zwei spannende Projekte:
- http://europia2013.tumblr.com
- http://www.hort.org.uk/filter-environments/400

 

 

 

Grafik und Typografie
Einladung

 

Gestalte eine A5 Einladungskarte für einen der folgenden Events:
- Modenschau
- Konzert eines Symphonieorchesters
- Viehschau
- Zirkus

Versuche zu erörtern, was genau am Anlass zu sehen/hören ist, welche Gruppe Menschen darauf aufmerksam werden soll, ob es sich um einen gehoberen Anlass handelt oder eher spielerisch, kindlich...
Anhand dieser Punkte entscheidest du dich für Farben, Formen, Schriften.

Auf der Einladung muss stehen:
- Anlass: Titel
- Ort der Veranstaltung
- Zeit und Datum
- Eintrittspreis

Fakultativ: Vorverkaufsstelle, genaue Auflistung von Gästen, Sponsoren...

 

 

 

Grafik  und Typografie
Schrift modifizieren

 

Entscheide dich für eine Schriftart und drucke dir ein ganzes Alphabet aus.

Nimm Transparenzpapier und lege es über die einzelnen Buchtaben. Beginne zu skizzieren und die Buchstaben nachzuzeichnen. Versuche dabei, dein eigenes System zu erfinden. Wie kannst du das vorhandene 
Alphabet auf deine Weise abändern? Sind es nur kleine Ecken die du «wegradierst» oder Dreiecke die du hinzufügst? Werden Stämme dünner oder breiter? Wird die Schrift allgemein geometrischer oder abgerundet? Versuche deine Modifikation auf sämtliche Zeichen anzuwenden und achte dabei auf Regelmässigkeit und Logik. 
Du kannst dieses System bereits in vorhandenen Schriftarten erkennen! 

 

 

 

Grafik und Typografie
Typo und Musik

 

Das Ziel von ist, eine 3er Serie A3 Plakate zu gestalten. Dabei steht die Typografie im Mittelpunkt. Wählt einen von euren Lieblingsmusikern aus.

1. Schreib mit den Linolbuchstaben einen Liedtitel dieses Künstlers

2. Visualisiere einen Rhythmus dieses Künstlers und schneide dazu Kartonschablonen. Diese werden anschiessend für den für den Hinterrund des Plakates verwenden. Anschliessend schneidest du,  ebenfalls aus Karton, den Künstlernamen. 

 

 

 

Grafik und Typografie
​Handmade Typotecture, Typobilder

 

Das Ziel ist, mit verschiedenen Materialien wie Linolbuchstaben, Stempeln, Pinseln, Schwämmen oder Schablonen spannende Buchstabenbilder und Typoplakate zu gestalten. 
1. Drucke mit dem Linolalphabet einen Satz, den deine Eltern immer zu dir sagen wie: «Schletz d Türe nid immer so!» «Liecht lösche!» «Chunsch de nid ds spät hei!» «Leg iz Finke a!» usw. 
2. Typobilder
- Nimm einen sehr dicken Pinsel und Tusche/Acrylfarbe 
- Nimm einen Schwamm und Tusche/Acrylfarbe
- Benutze Linolbuchstaben und Druckfarbe
- Brauche die Stempel und das Kissen
- etc. 
- Drucke übereinander
- Spiegle die Buchstaben
- Mische die Techniken
- Erstelle Muster aus den Buchstaben
- «Baue» mit Buchstaben Gebilde, Gebäude, Pflanzen, Objekte
- Schreibe Wörter die zum Material passen: zB «Schwammig» oder «Pinselmacher» oder «Typotecture» oder «Buchstabensalat» und so weiter.. 
Versuche bei der Arbeit darauf zu achten, dass es in erster Linie spannende und grafische Bilder gibt, die Wörter und Sätze die du schreibst sind zwar wichtig, aber zweitrangig. 

 

 

 

Grafik und Typografie
​Vom

Der Abstraktionsprozess ist ein Denkvorgang, der die Form des Gegenstandes reduziert und interpretiert. Mit der Reduktion visueller Daten durch vereinfachen, verändern oder weglassen von Elementen einer Form, lassen sich interessante und zeichenhafte Darstellungen entwerfen. Abstrahierte Formen haben den Vorteil, dass sie sich durch ihre hohe Prägnanz von ihrer Umgebung abheben und ihre Bildinformation schneller übermitteln können. 
Ziel dieser Übung ist es den Unterschied von Abbildung/Foto und Zeichen zu verdeutlichen und Wege der Abstraktion auszuprobieren. 
Suche eine möglichst fotografische Abbildung eines Objektes, welches dich anspricht und charakteristische Merkmale hat. 

  • Nehme dieses Bild als Modell und versuche es realistisch nachzuzeichnen. Zeichne keine «Bildchen», sondern eine klare dekorative Zeichnung. Zeichne zügige Linien und im ersten Schritt naturgetreu. 

  • Abstrahiere diese Zeichnung, bis du ein klares Zeichen entwickelt hast. 
    Wege zur Abstraktion können folgende sein: 

  • Abstrahiere mit dicken Linien oder Flächen: verändere die Konturenstrichstärke. Versuche unterschiedliche stilistische Lösungen zu entwickeln, z.B. eckig, spitz, weich, rund, flächig .... 

  • Vereinfache die Form, hebe wesentliche Merkmale hervor. Veränderungen der Proportion sind erwünscht. 

  • Reduziere die für die Form unwesentlichen Teile. Sei mutig beim Weglassen. 

  • Passe die Form in eine geometrische Grundform ein. (Kreis, Quadrat, Dreieck, ...) 

  • Führe die Form als Fläche aus, z.B. durch das Erstellen eines Scherenschnittes.

Entferntes Ziel: Leporello aus den verschiedenen Umsetzungen.

 

 

 

Illustration
​Vorne drauf
​- Buchcover

Gestalte ein Buchcover. Wähle dazu einen der untenstehenden Buchtitel aus. Du arbeitest schwarzweiss mit Schabkarton. Buch- titel sowie Autor_in gehören zu deiner Gestaltung dazu und sollen auch aufs Cover. Arbeite dazu mit Handlettering. Überlege dir fol- gende Dinge, bevor du mit dem Schaben beginnst:
- Um welche Art Geschichte könnte es sich handeln? Ein Liebesroman? Ein Krimi? 
​- Welche Bildelemente zeige ich auf dem Cover
- Welche Schriftart könnte zum Bild passen?
- Wenn du das Material Schabkarton noch nicht kennst, 
übe verschiedene Schraffuren auf einem Teststreifen 

Format: 21 x 14,85 (A5)
Technik: linear, Schabkarton
Material: Schabkarton, Teststreifen Kratzwerkzeuge, Bücher mit Typografiebeispielen (Handlettering) ➔ Lehrperson fragen
​ 
Buchtitel: 
Als ich heute Morgen aufwachte, war alles weg, was ich mal hat- te (T. C. Boyle)
- Wir haben Raketen geangelt (Karen Köhler)
- Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
(Valentina D‘Urbano)
- Das Schicksal ist ein mieser Verräter (John Green)
- Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen (Aimee Bender)

 

 

 

Illustration
​Collage -
Wenn ich gross bin

Erinnerst du dich noch daran, was du werden wolltest, als du klein warst? Astronaut? Tierärztin? Matrose? Königin?

Bilde deinen Wunschtraum ab.Bilde aus verschiedenen Papieren eine Collage, die dich beim Ausüben deines Wunschberufs zeigt. Bilde dabei dich selbst sowie dein Arbeitsumfeld ab, sei es ein Dschungel, eine Arztpraxis etc. Überlege dir, wie deine Collage aufgebaut/komponiert sein soll, wie du den Hintergrund gestaltest, welche Farbe du verwenden möchtest und wie du deine Figur in Szene setzt.Du kannst auch Papiere selber einfärben, um bestimmte Farbtöne zu erstellen. Kleinste Details kannst du mit Farbstift oder Fineliner ergänzen.

Format: 29,7 x 21 cm (A4)
Technik: Collage
​Material: Verschiedene Papiere (uni und gemustert, selber eingefärbt etc.) Karton, Magazine, Farbstifte, Fineliner, Leimstift, Schere, Cutter, Klebeunterlage

 

 

 

Illustration
Ich, ich, ich & ich -
​Selbstportrait

Zeichne vier Selbstportraits. Betrachte dich dazu in einem Spiegel. Zeichne, nachdem du:

- 5 Minuten die Augen geschlossen hast
- Eine Runde durchs Quartier/Atelier gemacht hast (Max. 15 Minuten)
- etwas gegessen hasat
- 5 Liegestützen oder 5 Luftsprünge gemacht hast

Versuche, dich beim zeichnen nicht von den oben beschriebenen Aktionen beeinflussen zu lassen.


Format: 42 x 29,7 (A3)
​Technik: linear, Bleistift
Material: Papier A3, Bleistifte in verschiedenen Härtegraden

 

 

 

Illustration
Dunkel war‘s

Spottgedicht illustrieren

Mache 4 Illustrationen zum Spottgedicht Dunkel war‘s. 

- Drucke das Gedicht aus.
- Lies das Gedicht sorgfältig und markiere die Stellen, die du illustrieren möchtest. Achte dabei darauf, dass die Einzelbilder über das ganze Gedicht verteilt sind.
- Mache von jedem Bild mindestens 2 Entwürfe.
- Entscheide dich für den besseren.
- Mache die 4 Illustrationen mit Tusche. Male mit Pinsel und verwende die Feder. Integriere einzelne Textstellen in deine Illustrationen.

Format: Einzelbild A5 
Technik: Tusche und Feder und Pinsel
Material: Papier, Tusche, Feder, ausgedrucktes Gedicht

Dunkel war‘s 
Dunkel war‘s, der Mond schien helle,    
schneebedeckt die grüne Flur.           
Als ein Wagen blitzeschnelle            
langsam um die runde Ecke fuhr.         

Drinnen saßen stehend Leute,           
schweigend ins Gespräch vertieft,       
als ein totgeschossener Hase            
auf der Sandbank Schlittschuh lief.     
 
Und ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar
saß auf einer grünen Kiste,
die rot angestrichen war.                                      
    
Neben ihm ’ne alte Schrulle,
zählte kaum erst sechzehn Jahr,
in der Hand ’ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.    

Droben auf dem Apfelbaume,             
der sehr süße Birnen trug,              
hing des Frühlings letzte Pflaume,      
und an Nüssen noch genug.              
            
Von der regennassen Strasse             
wirbelte der Staub empor.               
Und der Junge bei der Hitze             
mächtig an den Ohren fror.          

Beide Hände in den Taschen.             
hielt er sich die Augen zu.            
Denn er konnte nicht ertragen,          
wie nach Veilchen roch die Kuh.     

Holder Engel, süßer Bengel,             
furchtbar liebes Trampeltier.        
Du hast Augen wie Sardellen,            
alle Ochsen gleichen Dir.

 

 

 

Illustration
Reportagen

 

Artikel illustrieren

Im Illustrationskorpus liegen mehrere Reportagen bereit, in denen du markierte Artikel findest. Entscheide dich für einen Artikel und gestalte dazu eine Titelseite. Lasse dich dafür von den angefügten Bilder inspirieren, versuche mittels verschiedener Techniken und dem bewussten Komponieren mit den farbigen Flächen zu überraschenden, verspielten und ansprechenden Bilder zu kommen. Mache mehrere Versuche, entscheide dich schliesslich für einen Entwurf den du auf A4 montierst und ausarbeitest.

Format: Einzelbild ca. A4
Technik: Collage, Mixed Media
Material: Papier, Zeitschriften für Collagematerial, Bleistift, Farb-stift, Acrylfarbe, Farbige Papiere, ...​

Artikelillustrationen von Mathew Peck für das Magazin „The Lancet“ und von Luke Best für das Magazin „Geo Wissen"

 

 

 

Illustration
​Neujahr

 

Plakat

Gestalte ein Neujahrsplakat, das du an all deine Freunde, deiner Familie, deinen Bekannten und Verwandten schicken würdest.


Format: Einzelbild ca. A3
Technik: frei wählbar
Material: Papier, Acrylfarbe, farbige Papiere, Pinsel

 

 

 

Zeichnen
In meinen Rucksack packe ich immer...

 

Vorübung
Erstelle von (fast) allen Dingen, die sich in deiner Tascheoder deinem Rucksack befinden, schnelle Zeichnungen,ohne den Stift vom Papier abzusetzen.
Hauptaufgabe
Erstelle eine Zeichnung auf ein A3-Format, welche
deinen Rucksack oder deine Tasche zeigt, mit allen - oder zumindest den wichtigsten - Dingen, die sich darin befin-den.
Überlege dir, wie du die verschiedenen Objekte auf dem Blatt anordnen willst.
Eine übersichtliche Anordnung?
Deine umgekippte Tasche inmitten einem Chaos?
Ein schön arrangiertes Stillleben?
Entscheide selbst, ob du mit Fineliner, Linear (nur mit Linien) oder mit einem dunklen Farbstift tonal (mit Schattie-rungen) arbeitest.
Bei beiden Varianten erstellst du zuerst eine feine Vorzeich-nung mit Bleistift, damit die Proportionen stimmen.
Weiterführende Ideen
Die Aufgabe kannst du frei in Format, Technik und Um- fang erweitern und vertiefen. Setze dich beispielsweisemit dem Inhalt unterschiedlicher (oder immer gleichen) Taschen, Beuteln, Schachteln, Dosen und Schränkenauseinander. Gehe dabei bewusst mit Klischés um. Willst du sie bestätigen, widerlegen oder gar nicht erst zum Thema werden lassen?

 

 

 

Zeichnen Animalarium

 

Zeichnerische Darstellung eines Fantasietieres

Aufgabe
Zeichne mit Fineliner oder Tusche ein Fantasietier, in dem mehrere Tierarten enthalten sind. Besonders wichtig ist die stilisierte Darstellung der Oberflächen: Federn, Fell, Stacheln, Schuppen usw.

Technik
Zeichnung mit Tusche oder Fineliner Format: A4 Zeichnungspapier
Vorgehen
1. Wähle mindestens drei verschiedene Tierarten aus der Tierliste aus.
2. Entwickle auf Skizzenblättern mehrere Ideen, wie man die Tiere zu einem Fantasietier kombinieren kann.
3. Entscheide dich für eine Version, die du auf einem A4-Zeichnungspapier umsetzt.
4. Zeichnen Sie den Umriss mit Bleistift vor und arbeiten Sie dann mit Tusche oder Fineliner die Oberflächenstrukturen detailiert aus.
5. Füllen Sie das Fantasiewesen mit stilisierten Schuppen, Federn, Fell, Stacheln usw. Das Tier muss nicht realistisch dargestellt werden. Federn und Schuppen können zu Mustern werden.

Schildkröte Hase Giraffe Strauss Nashorn Elefant Löwe Chamäleon Fisch Gorilla Frosch Fisch Tiefseefisch Krokodil Tiger Gürteltier Stachelschwein Zebra Tintenfisch Specht
Adler Spatz Huhn Hahn Kuh Wolf Seelöwe Pinguin Kanarienvogel
Forelle Hirsch Maus Seepferdchen Goldfisch Wildschwein Flamingo Kamel Strauss Dromedar Schnecke Giraffe Leopard Fledermaus Fliege

 

 

 

Zeichnen
​- vorher / nachher

 

Wähle einen Ort in den Schulungsräumen aus, der lebendig wirkt. Notiere in Stichworten was Dich an diesem Ort anspricht und versuche dir eine Geschichte dazu auszudenken. Zeichne einen Ausschnitt dieses Ortes realitätsgetreu im ‚ist‘- Zustand ab. Zeichne dann ein zweites Bild desselben Ortes, nachdem deine Geschichte ihren lauf nahm.
2 Bilder: vorher / nachher
Medium: Bleistift

 

 

 

Zeichnen
Schuh / Tasche

 

Setze deinen Schuh oder Deine Tasche in Szene. Versuche das Objekt bewusst zu platzieren und dessen Charakter zu unterstreichen. Zeichne das Objekt mit verschiedenen Medien (Kohle, Grafitstift, Kugelschreiber, Bleistift…) linear ab. Werden deine Zeichnungen der Form, dem Material und der Eigenheit Deines Schuhes / Deiner Tasche gerecht?

 

 

 

Zeichnen
Bauklötze​

 

Setze 5 verschiedene Bauklötze in eine Beziehung zu einander. Zeichne die Situation linear mit Bleistift ab. Entwickle nun aus den gezeichneten Bauklötzen nun eine Fantasie-Stadt.

 

 

 

Zeichnen
​Nähe ein Bild​

 

Material
​Stüpferli, Filzunterlage, verschiedener Faden, wasserfester Filzstift (fein), Kugelschrei-berZeichnungspapier oder weisser Stoff, wasserlösliche Neocolor, Pinsel, Wasserglas gefüllt,Haushaltspapier
(Zuhause evt. mit Nähmaschine)
Suche aus Zeitschriften oder im Internet ein für dich stimmiges Bild, auf dem eine Person mit einem spannenden Hintergrund abgebildet ist. Probiere nun ein „Näh-Bild“ zu gestalten, indem du markante Linien mit dem Faden „zeichnest“ (stickst oder an der Nähmaschine nähst) und die Flächen mal mehr, mal weniger mit wasserlöslichen Neocolor einfärbst. Natürlich kannst du zu-sätzlich auch noch mit wasserfestem FIlzstift oder Kugelschreiber zeichnen. Behandle die Person und den Hintergrund gleichwertig. Lasse so neue, spannende Welten entstehen.

 

OLTEN

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